Der aktuelle Gemeindebrief kann hier heruntergeladen werden:
Alle Beiträge von Daniel Grosche
Die Junge Gemeinde zu Besuch in Lübtheen
Seit 2012 sind wir mit der Jungen Gemeinde jedes Jahr im Frühjahr ein Wochenende unterwegs zur JG-Freizeit. Nach Rostock, Warnemünde und Neubrandenburg ging es in diesem Jahr nach Lübtheen. Hier sind Markus und Elke Holmer, die bei uns in Krakow zeitweise Pastor und Gemeindepädagogin vertreten haben, nach ihrer Zeit in Serrahn/Klaber gelandet. Sie hatten uns eingeladen und wir sind sehr gerne gefahren.

Am Freitag empfingen sie uns mit einem gemeinsamen Abendbrot und einigen Geschichten über ihre zweimal entlaufene Schildkröte und wie sie ihnen half im Ort Fuß zu fassen. Den Abend ließen wir mit einer Runde Bibel-Tabu ausklingen. Am nächsten Vormittag beschäftigten wir uns mit der Frage „Greift Gott heute noch ins Weltgeschehen ein?“ Wir suchten in der Bibel danach, ob Gottes Plan schon von Anfang an fest stand, ob Beten einen Einfluß hat und welche Verantwortung wir Menschen für die Welt haben. Eine gute Predigt von Hans-Peter Royer zum Thema „Vorherbestimmung oder freier Wille“ half uns dabei. Während die Geschichten von Hiob und Josef dafür sprechen, daß Gottes Handeln feststeht, wurden Adam und Eva und Jesus Jünger vor die Entscheidung gestellt. Wir beschäftigten uns mit der Erwählung des Volkes Israel, der Jünger Jesu und der christlichen Gemeinde und lasen wie Abraham und Mose mit Gott feilschten und das Gebet von Paulus und Silas die Gefängnismauern zum Einsturz brachte. Die Frage, ob der Pharao mit dem versteckten Herz und Judas, als er Jesus verraten hatte, sich auch hätten anders entscheiden können, konnten wir nicht beantworten. Am Ende wollen wir Gott vertrauen, daß er einen guten Plan hat und uns dafür gebrauchen möchte und halten es wie Martin Luther, der sagte „Man muß beten, als ob alles Arbeiten nicht nützt, und arbeiten, als ob alles Beten nichts nützt.“

Am Samstagnachmittag machten wir einen Ausflug nach Hamburg und machten bei einem Fluchtspiel mit. Das ist der neuste Freizeit-Trend aus der Großstadt. Als FBI-Agenten durften wir das Büro eines Journalisten durchsuchen und viele Rätsel mit Zahlenschlössern, Morsecode und Geheimtüren lösen, um das geplante Attentat auf den Präsidenten zu verhindern. Zurück in Lübtheen machten wir am Abend einen Spaziergang durch die Stadt und spielten noch etwas.
Am Sonntag wurden die Konfirmanden im Gottesdienst vorgestellt und es fand noch eine Taufe statt. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Mittagessen, ehe wir uns auf den
Rückweg machten.
Wir bestellen viele Grüße von Familie Holmer an unsere Gemeinde und auch von Frau Quost, die ursprünglich aus Krakow kommt, und die wir im Gottesdienst kennenlernen durften.
Konfirmanden-Wochenende
Beim diesjährigen Konfirmandenwochende in Karchow haben wir uns mit dem Abendmahl beschäftigt. Wir sahen, wie das Abendmahl schon im Alten Testament beim Auszug der Hebräer aus Ägypten vorbereitet wurde, wie Jesus es erklärte und was es uns heute nützt: Wir können Jesus in uns aufnehmen. Wir dürfen Jesu Sterben für uns annehmen. Sein Sterben schützt uns vor dem ewigen Tod. Sein Opfer bringt uns in die Freiheit des Reiches Gottes. Neben Gesang und Spiel war auch ein Ausflug in die Schwimmhalle Röbel dabei. Am Sonnabendabend berichteten Gemeindeglieder den
Konfirmanden aus ihrem Leben und von ihrem Glauben, wie sie dazu kamen und warum sie dabei blieben. Zum Abschluss gestalteten die Konfirmanden einen Gottesdienst. Dank an die Mitarbeiter und auch an alle Eltern, die für die Mahlzeiten etwas mitgebracht hatten.

Arbeitseinsatz Friedhof Karow
Bei einem praktischen Friedhofseinsatz in Karow konnte einiger Winterdreck beseitigt und
die Ansehnlichkeit des Friedhofes aufgebessert werden. Dank an alle Mitwirkenden! Dank auch für das abschließende gemeinsame Frühstück, das Georg Fiedler und Ehepaar Wellenbrock im Gemeindezentrum vorbereitet hatten!

Kinder-Action-Tage 2016
Mit Gott über Mauern springen

… so lautete das Motto unsrer diesjährigen Kinder-Action-Tage, die zum ersten Mal in der Regionalschule stattfanden. Jeder Tag startete wie immer mit einer kleinen Motivationsrunde in der gesungen, gespielt und eine spannende Geschichte aus der Bibel gehört und gesehen wurde (als kleines Theaterstück oder als Film). Die Geschichten von „Josua“ aus dem Alten Testament und die Rückkehr des Volkes Israel in das von Gott versprochene Land Kanaan standen in diesem Jahr im Mittelpunkt. Mut, Vertrauen auf Gott und Staunen über seine wunderbare Hilfe waren zentrale Themen in unseren kleinen Gesprächsgruppen. An den Nachmittagen wurden unsere Themen durch ein actionreiches Programm vertieft. Seine ganz persönliche Kreativität konnte jeder am ersten Nachmittag bei unseren Bastel-Workshops zeigen, z. B. beim Verzieren von Kerzen mit Wachs, beim Bedrucken und Bemalen von Stofftaschen und beim Herstellen von
Halsketten aus Fimo oder mit Nägelkreuzen. Spannend war vor allem der 2. Tag, an dem wir Spione (unsere Mitarbeiter), die in Krakow untergetaucht waren, suchen mussten. Ein besonderer Höhepunkt war der letzte Tag, an dem wir mit seeeeeehr viel Lego eine
kunterbunte Stadt gebaut haben, zu der jedes der Kinder (und der Mitarbeiter) seinen
Teil beigetragen hat. Sehr lecker waren auch die selbst zubereiteten Mahlzeiten, die in
diesem Jahr nach afrikanischem, asiatischen und deutschen Rezepten gekocht wurden.

Ein ganz herzliches „Danke schön!“ gilt dem Amt Krakow, das uns das Atrium zur Verfügung gestellt hat, Frau Stief und Herrn Kulitschkow, die uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben und unserem großartigen Gott, der uns eine wunderschöne gemeinsame Zeit geschenkt hat.
Aus dem Kirchengemeinderat
KGR-Wahl
Im November 2016 steht die nächste Kirchengemeinderatswahl an. Wir bitten Sie, Vorschläge zu machen, wen Sie gerne in die Leitung der Kirchengemeinde hineinwählen würden.
Beschlüsse
Am 13. Dezember 2015 haben wir nach Sanierung der Krakower Glockenläutanlage mit einer neuen Läuteordnung die alte kirchliche Tradition des Gebetsläutens in unserer Krakower Kirche wieder aufgenommen. Das Gebetsläuten zu den Tageszeiten hat seinen Ursprung in den Stundengebete der Klöster. Heute wird, außer in aktiven Klöstern, nur
dreimal am Tag geläutet; am Morgen (Laudes, ursprünglich Lobgesang zum Sonnenaufgang), am Mittag (Sext = zur sechsten Stunde) und am Abend
(Vesper = Abendzeit). Das Läuten zu den Tageszeiten gibt es weltweit in allen christlichen Kirchen und wird auch in Mecklenburg an vielen Orten praktiziert. Dem möchten wir uns jetzt auch anschließen. Ein kurzer Impuls inmitten des Tages erinnert uns daran, unseren Tag mit Gott zu leben. Eine kurze Rückkopplung zu dem, der unser Leben in der Hand hat, gibt uns Ruhe, Gewissheit und Orientierung. Wir können ihm mit einem kurzen Gebet für unser Leben, für alles Gute und für alle Bewahrung danken.Wir können unsere Sorgen und Probleme vor Gott aussprechen und für die Nöte anderer bitten. Gerade das Mittagsgebet wird oft mit der Bitte um Frieden verbunden. Vielleicht ist dieser kurze Glockenklang auch Ihnen eine gute Erinnerung: Wir sind nicht alleine. Wir sind nicht nur auf uns gestellt.Wir sind auch nicht alleine für alles verantwortlich.Wir sind in Gottes liebevoller Hand. Unter seiner Leitung undmit seiner Kraft sind wir aber auch für das verantwortlich, was in unseren Möglichkeiten liegt. In der Woche läuten wir um 8:00 Uhr, um 12:00 Uhr und um 18:00 Uhr je 5 Minuten, am Sonnabend erst um 9:00 Uhr. Am Sonnabend Abend wird um
18:00 Uhr der Sonntag mit 10 Minuten eingeläutet. Vor dem Beginn von Gottesdiensten und Veranstaltungen läuten wir 10 Minuten. Das Weihnachtsfest läuten wir um Mitternacht mit 5 Minuten ein, und das neue Jahr mit 10 Minuten.
Infos aus der Arbeit des KGR
Der Kirchengemeinderat arbeitet an einer neuen Friedhofsordnung, die weitere Bestattungsformen ermöglichen soll und eventuell mit einer Verkürzung der Ruhezeit (für die wir noch auf die Zustimmung der Behörden warten) für die Angehörigen eine Erleichterung der Pflege bringen kann. Mit einer klareren Kostenstruktur hoffen wir die nächsten Jahre besser planen zu können und auf Veränderungen flexibler eingehen zu können.
Auch wenn gelegentlich andere Gerüchte die Stadt durchziehen: Die Kirchengemeinde hat sich für eine Erweiterung, einen Neubau oder einen Umbau der Feierhalle auf dem bisherigen Standort ausgesprochen. Für die meisten Beerdigungen ist dies doch der Ort der kürzesten Wege. Über alles andere sind wir mit der Stadt im Gespräch und wünschen eine gute Klärung.
Gemeindebrief 01/2016
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Altenkreis
Mit dem Umzug von Hannelore Havemann von Dobbin nach Güstrow endet eine lange Ära des Altenkreises in der Krakower Winterkirche, früher auch im Pfarrhaus.
Begonnen von Ursula Linke und dann weiter geführt von Hannelore Havemann trafen sich hier monatlich die Senioren unserer Gemeinde bei Kaffee und Kuchen, die meistenteils von Waltraud Reinhold, Monika Boeck, Christa Rockensüß und Ursel Holz und anderen vorbereitet wurden. Dazu gab es eine Andacht oder ein Thema, Lieder und Zeit zum Erzählen. Die musikalische Begleitung hat Thomas Schmidt meistens
übernommen.
Zur Weihnachtsfeier und Verabschiedung von Frau Havemann am 10. Dezember traf man sich vorerst zum letzten Mal. Wenn eine geeignete Leitung gefunden wird, kann vielleicht wieder ein neuer Altenkreis beginnen.
Den bisher Aktiven sagen wir einen herzlichen Dank.

Frohe Weihnachten
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Die Predigt vom Heiligabend in Krakow können Sie hier herunterladen.
Krippenspiel: Weihnachten im Imbiss
Im Krippenspiel vor voller Kirche zeigten Kinder und Jugendliche, wie Weihnachten die Herzen von Menschen verändert, die in einem Imbiss aufeinander trafen. Daniel Grosche und Tanja Krüger haben dieses umfangreiche Stück mit den vielen kleinen und größeren Akteuren in den Spiel- und Rahmenszenen vorbereitet und geprobt. Das Stück zeigte, dass
die Probleme der Welt in den Herzen der Menschen beginnen und dort gelöst werden
müssen. Tanja Krüger brachte auf die Spitze, indem sie betonte, dass Veränderung beginnt, wenn wir Jesus in unseren Herzen aufnehmen und uns von ihm bestimmen lassen.
