Alle Beiträge von Daniel Grosche

Das Wort läuft – Eine Kirchenregion pilgert

Zum Jubiläum 500 Jahre Reformation startet die Kirchregion Güstrow ein besonderes Projekt. Ein Hauptanliegen Martin Luthers war es, dass das Wort Gottes, wie es sich in der Bibel findet, immer wieder neu zur Sprache kommt und dadurch den Menschen zum Segen wird. Dieses Anliegen nehmen wir mit unserem Projekt auf. Gleichzeitig wollen wir erlebbar machen, wie sehr uns das Wort Gottes miteinander verbindet. Und wir wollen es tun, indem wir den Segen des Wortes von Gemeinde zu Gemeinde weitergeben. Dazu einigt sich jede Gemeinde auf einen bestimmten biblischen Text, der ihr im Augenblick besonders am Herzen liegt und den sie gerne weitergeben möchte.

Für die Weitergabe der unterschiedlichen Texte haben wir einen Pilgerweg durch unsere ganze Kirchenregion erarbeitet und für die einzelnen Etappen jeweils einen bestimmten Termin festgelegt. Jede Etappe führt von einer Gemeinde zu einer ihrer Nachbargemeinden. So ist jede Gemeinde einmal empfangende und einmal bringende. Die Pilgergruppe startet mit einer Andacht in einer der Kirchen in ihrem Gemeindegebiet und macht sich zu Fuß oder auch mit dem Rad auf den Weg zu einer der Kirchen in der Nachbargemeinde. Dort stellt sie in einem Gottesdienst ihren Text vor und lässt die anderen daran teilhaben, was ihr an der Erzählung oder an einer anderen Art von Text wichtig geworden ist. Auf welche Weise dies geschieht, kann jede Gemeinde selbst entscheiden.

Für den Gottesdienst bekommt jede Gemeinde eine Handreichung mit einem Ablauf sowie mit Texten und Liedern, die uns auf dem gesamten Weg durch alle Gottesdienste begleiten. Daneben ist aber auch genug Raum für individuelle Gestaltung. Natürlich kann man zusätzlich zur eigenen Etappe so viel andere Etappen mitlaufen wie man mag. Die Etappen beginnen in der Regel in jeder Gemeinde immer um 9:00 Uhr. Abweichungen davon sind im Routenplan vermerkt. Da die Strecken unterschiedlich lang sind, lässt sich für die Gottesdienste in den Gemeinden, die das Wort empfangen kein einheitlicher Termin festlegen. Der Beginn der Gottesdienst kann in den Gemeinden angefragt werden.

1. Etappe: Güstrower Dom auf dem Weg nach Lüdershagen (Samstag, 08.04.)
Am Inselsee entlang nach Kirch Rosin, von dort durch den Wald auf dem Waldweg nach Lüdershagen. Strecke: 11,4 km, ca. 3 Stunden Fußweg

2. Etappe: Lüdershagen auf dem Weg nach Krakow am See (Samstag, 22.04.)
Von Lüdershagen Landweg über Klein Grabow bis Groß Grabow, dann Radweg entlang der L37 über Charlottenthal nach Krakow. Strecke: 9 km, ca. 2 Stunden Fußweg

3. Etappe: Krakow am See auf dem Weg nach Serrahn (Samstag, 06.05.)
Von Krakow entlang der L37 bis zum Blechern Krug, am Campingplatz vorbei auf dem Landweg Richtung Serrahn. Strecke: 8 km, ca. 2 Stunden Fußweg

4. Etappe: Langhagen auf dem Weg nach Lübsee (Samstag, 20.05.)
Durch den Wald über Dersentin und Grünhof nach Lübsee.  Strecke: 9,4 km, ca. 2,5 Stunden Fußweg, Andacht in Lübsee um 18 Uhr.

5. Etappe: Schlieffenberg auf dem Weg nach Recknitz (Samstag, 10.06.)
Feldweg Richtung Niegleve, an Nieglever Kreuzung rechts durch den Wald Richtung Mierendorf, von Mierendorf über Landweg nach Zapkendorf, von Zapkendorf durch den Wald Richtung Recknitz. Start in Schlieffenberg um 14 Uhr, Strecke: 11,2 km, ca. 3 Stunden Fußweg, Andacht in Recknitz um 17 Uhr

6. Etappe: Hohen Sprenz auf dem Weg nach Schwaan (Samstag, 17.06.)
Strecke: 10,5 km, ca. 2,5 Stunden Fußweg

7. Etappe: Von Groß Grenz nach Neukirchen (Sonntag, 02.07.)
Strecke: 8,1 km, ca. 2 Stunden Fußweg

8. Etappe: Von Moisall auf dem Weg nach Qualitz (Sonntag, 16, 16.07.)
Start mit Andacht um 9 Uhr, Radtour beginnt um 9:30 Uhr, Mittagsgebet in Qualitz um 12 Uhr

9. Etappe: Baumgarten auf dem Weg nach Bützow (Samstag, 12.08.)
Strecke: 11,4 km, ca. 3 Stunden Fußweg

10. Etappe: Bützow auf dem Weg nach Parum (Samstag, 26.08.)
Strecke: 13,3 km, ca. 3 Stunden Fußweg

11. Etappe Boldebuck auf dem Weg nach Groß Upahl (Samstag, 09.09.)
Strecke: 10,2 km, ca. 2,5 Stunden Fußweg

12. Etappe: Groß Upahl auf dem Weg nach Lohmen (Samstag, 23.09.)
Strecke: 9 km, ca. 2 Stunden Fußweg

13. Etappe: Bellin auf dem Weg nach Güstrow Pfarrkirche (Samstag, 07.10.)
Strecke: 13,7 km, ca. 3 Stunden Fußweg

Theologischer Thementag

Der Konvent für Missionarische Gemeindearbeit lädt haupt- und ehrenamtliche
Verkündiger und Mitarbeiter am Freitag, 31.03.2017, von 9:30 – 16:30 Uhr in das
kommunale Gemeindezentrum Dambeck bei Röbel zu einem theologischen Thementag ein.

Pfarrer Dr. Tobias Eißler (Gemeindepfarrer in Ostfildern-Ruit b. Stuttgart, Vorsitzender des Pfarrerverbandes CONFESSIO in Württemberg und Mitinitiator des „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“) spricht zum Thema: “Muster ohne Wert? – Die reformatorischen Bekenntnisse” Die Bekenntnisschriften – lange hochgelobt und lautstark bekräftigt – sind fast völlig in Vergessenheit geraten. Ihr Inhalt wird kaum noch gelernt und gelehrt. Auch bei Lehrfragen beruft man sich kaum noch darauf. Zwar werden Pastorinnen und Pastoren der Landeskirchen darauf ordiniert – also dienstverpflichtet -, aber was bedeutet das noch in der Praxis? Welche Rolle spielen diese Bekenntnisse für ehrenamtliche Verkündiger, für die Verkündigung generell, aber auch für das Leben evangelischer Christen?

Reformationsjubiläum 2017

Deutschland und die lutherischen Kirchen weltweit feiern 2017 das 500. Jubiläum der Reformation Martin Luthers. Doch was ist davon geblieben? Feiern wir nur das „Damals“ und die Vergangenheit? Was ist davon noch aktuell? Was ist hat Luther gewollt und was hat er bewirkt? In der Themenreihe „Reformation aktuell“ wollen wir ein paar zentrale Themen der Reformation neu bedenken und auf ihre heutige Anwendbarkeit prüfen.

An diesen Donnerstagen laden wir jeweils um 19:30 Uhr ins Pfarrhaus Krakow zu folgenden Themen ein:

26.01.2017 Allein die Schrift
23.02.2017 Allein Jesus Christus
30.03.2017 Allein die Gnade

Aus dem Kirchengemeinderat

In der Dobbiner Kirche konnte kurz vor Weihnachten noch durch Fa. Stelzl eine neue Deckenbeleuchtung installiert werden. Ralf Wockenfuß hat kurz vorher die Wandlampen aufgearbeitet und mit neuen Leuchtmitteln versehen, so dass die Dobbiner Kirche jetzt eine helle und flexible Beleuchtung des ganzen Raumes hat.

Für die Alt Sammiter Kirche suchen wir nach einer neuen Nutzungsmöglichkeit, um sie besser erhalten zu können. Für die Karower Kirche bemühen wir uns schon lange um eine tiefgreifende Sanierung des Daches.

An der Linstower Kirche sollte der Weg abgesenkt und der Eingangsbereich auf der Südseite neu gestaltet werden, so dass die Tür leichter zu begehen ist und auch mit einem Rollstuhl erreicht werden kann. Das Wasser, das die Dachrinnen häufig nicht ableiten können, soll dann oberirdisch von der Kirche weggeleitet werden. Im Zuge dieser Arbeiten kann dann hoffentlich auch das Friedhofstor aufgearbeitet werden.

Im Friedhofsbereich suchen wir immer wieder nach tragfähigen Bewirtschaftungs- und Finanzierungskonzepten.

Für die Gemeinderäume im Pfarrhaus suchen wir dringend jemanden, der die wöchentliche Reinigung (auch gegen Lohn) übernehmen kann.

Logo

Wir beginnen das neue Jahr mit einem neuen Logo für unsere Kirchengemeinde, das Daniel Grosche für uns entworfen hat. Das alte Logo war in die Jahre gekommen und genügte manchen optischen und drucktechnischen Anforderungen nicht mehr. Das neue farbige Logo lässt sich auch in aktuellen Medien und im Internet flexibler einsetzen.

Die Gestaltung nimmt die Dörfer unserer Gemeinde deutlicher in den Blick und verbindet miteinander. Auf dem Bild ist die Seenlandschaft unserer Kirchengemeinde mit ihren Kirchen und Orten dargestellt. Der Umriss des Krakower Sees wird bereits von der Stadt und ihren Bewohnern als Logo und Identifikationssymbol verwendet. Wir als Kirchengemeinde schließen uns dieser Symbolik an, weil wir uns in unserer Region verwurzelt sehen und wir der Stadt Bestes suchen wollen (Jeremia 29,7). Die Kirchenorte sind zu – oder mit – einem Kreuz verbunden. Wir sind davon überzeugt, dass Jesus Christus als Erlöser der Menschheit (Jesaja 43,1 / Johannes 3,16) das Beste für unsere Region ist und wir wollen ihn zum Mittelpunkt unserer Gemeinde und unseres Glaubens machen.

Kirchengemeinderatswahl

Am 27.11.2016 wurde der neue KGR für 6 Jahre gewählt. Mit 49 Direktwählern und 25 Briefwählern haben leider nur 10,7 % der Wahlberechtigten (10% der Gemeindeglieder) ihr Interesse an der Arbeit der Gemeindeleitung und ihre Unterstützung der Kirchenältesten ausgedrückt. Es konnte trotzdem eine rechtsgültige Wahl durchgeführt werden. Alle
Gewählten haben auch dieWahl angenommen und wurden am 15.01.2017 in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Die gewählten Kirchenältesten sind:

Mandy Fiedler (35), Lehrerin aus Waren (Müritz)
Daniel Grosche (28), Student aus Charlottenthal
Dirk Grosche (55), Dipl.-Mathematiker aus Charlottenthal
Matthias Hahn (56), Dipl.-Ingenieur aus Charlottenthal
Tanja Krüger (45), Gemeindepädagogin aus Dobbin
Olrun Nast (50), Schneiderin aus Krakow am See
Thomas Schmidt (45), exam. Altenpfleger aus Krakow am See
Brigitte Voll (60); Bankkauffrau aus Möllen
und Pastor Christoph Reeps als Mitglied des Kirchengemeinderats von Amts wegen.